SVITOLINA UND OSAKA IM VIERTELFINALE – SWIATEK UND ANDREEVA AM „MAGIC WEDNESDAY“ IM EINSATZ

Elina Svitolina und Naomi Osaka haben ihre Pflichtaufgaben mit Bravour gelöst – zwei amtierende Grand Slam-Champs wollen am Mittwoch mit ihrem Einzug ins Viertelfinale nachziehen: Wimbledonsiegerin Iga Swiatek und die frischgebackene French Open-Gewinnerin Mirra Andreeva sorgen für den „Magic Wednesday“ bei den Bad Homburg Open powered by Solarwatt.

Die an Position zwei gesetzte Andreeva, die im Kurpark ihr erstes Turnier nach dem Gewinn des Paris-Titels vor zweieinhalb Wochen bestreitet, spielt am Mittwoch (11.00 Uhr) in ihrem Auftaktmatch gegen Ekaterina Alexandrova. Die letztjährige Finalistin Swiatek bekommt es ebenfalls auf dem Spielbank Bad Homburg Centre Court mit Emma Navarro zu tun (nicht vor 15.30 Uhr). Die US-Amerikanerin schaltete am Dienstag Eva Lys mit 7:6 (8:6), 6:3 aus und verhinderte so ein reizvolles Duell zwischen der Deutschen und der topgesetzten Swiatek im Achtelfinale.

Iga und der Kurpark: Wohlfühloase und Heimatgefühle

Die Polin indes fühlt sich in Bad Homburg nach eigenen Angaben „wie zu Hause“. Es herrsche „eine besondere Stimmung und das Wimbledonflair ist an vielen Ecken zu spüren. Ich weiß, dass das hier Spaß machen wird“, sagte Publikumsliebling Swiatek.

Die frühere Weltranglistenerste Osaka kommt auf Rasen immer besser in Schwung. Beim 6:3, 6:3 gegen Elise Mertens zeigte der viermalige Major-Champion aus Japan eine souveräne Vorstellung. Osaka könnte in der Runde der letzten Acht am Donnerstag auf Andreeva treffen.

Svitolina genießt die Atmosphäre – Lys kann drei Satzbälle nicht nutzen  

Die im Kurpark an Position drei gesetzte Svitolina musste im Duell mit Liudmila Samsonova über die komplette Distanz gehen, ehe ihr 3:6, 6:3, 6:2-Erfolg feststand. An ihrem spielfreien Mittwoch möchte Svitolina noch ein bisschen mehr den „idyllischen Kurpark“ kennenlernen, „ich genieße die Atmosphäre hier, betonte die Rom-Siegerin.

Lys indes vergab gegen Navarro gleich drei Satzbälle im ersten Durchgang. „Ich versuche immer, das Positive an allen Matches zu sehen“, sagte die Hamburgerin und meinte mit Blick auf das anstehende Wimbledonturnier (ab 29. Juni): „Es ist natürlich nie ermutigend, zu verlieren, das ist kein Geheimnis.“

Zu Beginn des Jahres war die Weltranglisten-77. durch eine Sehnenverletzung im Knie ausgebremst worden. Für ihre Konkurrentin Navarro (WTA-Nr. 24) hatte Wildcardinhaberin Lys lobende Worte parat. „Emma war die mutigere Spielerin. Das ist immer noch der Unterschied, den man zwischen mir und den Top-Spielern sieht, dass mir einfach diese Selbstsicherheit fehlt.“